Name: League Warz

Version: 1.5

Entwickler: Sanguis

System: PC

Erscheinungsdatum: 2007

Preis: Freeware (Download)


Es ist nicht mal 1 Jahr her, dass die erste Version von "League Warz" auf den Markt der Wrestling-Sims kam, und nun steht bereits Version 1.5 auf dem Programm. Ein Sprung um eine halbe Version, und das Ganze in so kurzer Zeit. Da fragt man sich doch zunächst, warum ein Spiel wie Promotion Wars gerade mal einen 0.3er Sprung hinbekommt, in einem Zeitraum, welcher inzwischen nicht mehr nachvollziehbar ist. Nun gut, hier und jetzt ist das Thema League Warz 1.5 und darauf wird das Hauptaugenmerk liegen.

Das Programmierer „Sanguis“ mit dieser Version abermals eine sehr gute Leistung erbrachte, lässt sich zu Beginn noch nicht direkt erahnen. Der Startbildschirm, indem man die Kontrolle über seine weitere Vorgehensweise hat, erblickt das Tageslicht noch immer in einem etwas monotonen Farbton, doch durch die integrierte Skin-Technik lassen sich allerlei neue Skins ins Spiel einbauen, die LW in richtig schicken Farben und Formen erscheinen lässt. Einen Nachteil hat dieses System allerdings auch: Die Skins nehmen jede Menge Speicherplatz in Anspruch, weshalb der Standard-Download der League Warz Datei auch immer etwas groß erscheint. Wie sagt man aber so schön: Das Auge isst mit. Und für diejenigen, die keinen Hunger haben, wird es sicherlich auch wieder eine verkleinerte Version, eben ohne die 3D Skins, geben. Nun konzentriere ich mich aber mal langsam auf den Inhalt, denn der ist das wirklich wichtige in diesem Spiel.

Das 1. Objekt, welches nach dem Download der neuen Version wohl in Angriff genommen wird, dürfte die Option "New Game" sein. Wer will denn bitte schön nicht direkt in die Welt der Wrestling Manager eintauchen, und seine Liga an die Spitze führen?! Hier hat sich eigentlich auch nicht viel verändert. Man wählt, wie in den vergangenen Versionen, seine Liga aus und legt ein Startdatum fest. Hier ist auch die einzige Änderung zu finden: Man kann nun nur noch Monat und Jahr festlegen.
Klingt bisher ziemlich belanglos, aber in einem neuen Feature innerhalb des Spiels ist auch der Sinn dieser Änderung verborgen. Das möchte ich aber nicht vorwegnehmen, denn zunächst stehen einigen andere Sachen im Vordergrund.

Als Erstes folgt nämlich ein Einblick in die Welt der neuen Verträge. Um genau zu sein haben es die offenen Verträge endlich in das Spiel geschafft. "Lange" gefordert und nun wird es endlich die Möglichkeit geben, realitätsgetreu die Indy-Ligen ins Spiel zu integrieren. Und ich muss sagen, dass mich dieses Vertragssystem mehr als nur begeistert. Selbst als TNA hat man es hier nicht leicht, Worker zu verpflichten, doch sollte ein Festvertrag abgelehnt werden, hat man immer noch die Möglichkeit, den Worker mit dem neuen Vertrag an sich zu "binden". Teilweise entsteht hier ein echter Poker um das Gehalt des Wrestlers, und wenn man finanziell nicht gerade solide dasteht, überlegt man es sich natürlich zweimal, ob man diesen Worker wirklich von Show zu Show bezahlen will. Klar ist es reizvoll, mit der in Orlando beheimateten Promotion einen Y2J zu verpflichten oder einen Mann wie The Rock, allerdings müssen hier immer Zweifel bestehen, ob sich das Ganze auch rentiert.
Diese Neuerung ist damit auf jeden Fall ein wichtiger Schritt in Richtung realistisches Finanzmanagement, was doch auch einen erheblichen Anteil an einem Sim über das Führen einer Wrestling Liga ausmachen sollte.

Das Roster steht nun also und der nächste Schritt zum Veranstalten einer Show ist natürlich das Festlegen eben Jener. Dazu gehört natürlich das booken einer Halle, und wen wundert’s, die Festlegung des Eintrittspreises. Geschicktes Festlegen des Ticketpreises wird unter Umständen auch dazu führen, dass man den ein oder anderen Tausender für Werbung einsparen kann, welche man nun wiederum für die Verträge der Worker übrig hat. Man merkt hier schon, wie sehr die einzelnen Features aufeinander aufbauen, ohne dass man dies auf den 1. Blick merken würde.
Die Frage, die man sich jetzt wohl noch stellt, ist: Wie ist die neue Umsetzung der Event-Buchung geglückt!?
Die Antwort kann eigentlich nur aus einem Wort bestehen: Geil!
War der Event-Screen in den vorherigen Versionen noch eine der meist gehassten Anwendungen im Spiel, glänzt League Warz 1.5 nun mit einem relativ stilvollen Kalender. Hier hat man nun die volle Kontrolle über das Buchen der Shows für das komplette Jahr. Langzeitplaner werden zwar etwas enttäuscht sein, dass man im Dezember noch nicht für das neue Jahr planen kann, aber dies sollte nur ein geringes Übel sein, zu dem, was einen hier erwartet.
Bei WWE wird man hier zunächst überhäuft mit TV-Shows, allerdings erspart man sich so nun das nervige ausrechnen der Wochentage aus den Vorgängern. Hier stehen die Tage schön sortiert in der bekannten Kalendersicht, wie man sie z.B. von einem Windows-Kalender kennt. Mit einem einfachen Rechts-Klick auf einen Wochentag hat man nun die Wahl zwischen mehreren Optionen. Man kann, wie schon zuvor, House Shows, PPVs oder Pressekonferenzen buchen und natürlich auch schon eingetragene Shows absagen oder promoten. Ein netter Zusatz ist noch, dass die verschiedenen Events auch in verschiedenen Farben gekennzeichnet sind. Das gibt dem ganzen noch einen extra Pluspunkt in Sachen Übersicht.
Man hat sich mit der Erarbeitung des Kalenders sichtlich Mühe gegeben, kommt so den kritischen Stimmen entgegen und dürfte es mit dieser Version des Hallenbookings etc. vielen Leuten recht machen. Es ist durchaus gelungen und legt somit wieder einen größeren Anteil auf das Booken der Show als auf das Hallenmieten.
Damit hätten wir diese Neuheit auch abgeschlossen, und fahren mit unserem imaginären Spiel fort. Die Worker wären unter Vertrag, die Hallen für die Shows gebucht. Was könnte denn wohl als Nächstes folgen? Das Showbooking? Ich wage die Behauptung, und sage hier „Nein“. Denn was macht eine gute Show aus?! Sicherlich die richtigen Wrestler, und die richtige Halle mit einer guten Crowd, aber vor allem dürften im Storyline ausgerichteten Mainstream-Wrestling die spektakuläre Fehden nicht fehlen. Zwar konnte man schon in den Versionen 1.0 bis 1.4 Leute fehden lassen, bekam dazu aber nie wirklich Feedback.
Das ändert sich nun aber, denn eine eingebaute Fehden-Funktion ist nun im Spiel vorhanden. Je nach Größe der Liga hat man einige Fehden-Slots zur Verfügung und kann dann mit simplen Klicks eine Singles-Fehde oder eine Fehde zwischen 2 Tag Teams erstellen. Klingt einfach - ist es auch. Im Fehden Screen erscheint nach Festlegen einer Fehde dann noch eine kleine Information zu der Fehde, wie beispielsweise über die Länge und die derzeitige Overness dieses Aufeinandertreffens. Starke Fehden werden hierbei von einem gelben Balken in einen roten übergehen. Wiederum basiert hier ein Feature auf dem anderen. Denn starke Fehden locken zahlende Zuschauer. Die daraus resultierenden Einnahmen investiert man wiederum in Wrestler und der Kreis schließt sich.
Gehen wir weiter im Programm. Die 10 Fehden-Slots habe ich bei WWE nun voll ausgeschöpft, um den Fans auch ein schönes Soap-Opera Programm zu bieten und so mache ich mich nun auf zum nächsten Punkt. Dem Booking Screen.
Viel verändert hat sich nicht. Warum auch?! „Never change a running system“ sagt man so schön und hier zeigt sich doch, wie viel Wahrheit in dieser Redensart steckt.
Die einzige wirklich nennenswerte Neuerung für TV-Shows dürfte sein, dass man neben dem Roster und den Titelträgern nun auch direkten Zugriff auf den Fehden-Screen hat. Das bedeutet: Kein lästiges hin- und herklicken zwischen den Screens, und lässt die Kritiker von Anfang an verstummen.
Dann kann es also losgehen mit dem booken und dies dürfte recht überschaubar zu machen sein. Wie immer lege ich Matchart, Teilnehmer und Sieger fest und gehe dann weiter. Was hat sich noch geändert, im Gegensatz zu den ersten Versionen? Match-mäßig nichts, dafür aber im Angle-Bereich. Man hat nun nämlich die Möglichkeit, im Editor Angles zu erstellen, die es dem Spieler erlauben selbst ins Geschehen einzugreifen. Owner-Angles werden diese genannt, und geben dem Spieler jegliche Freiheit, solange man im Editor Kreativität beweist, und solche Angles erstellt. Der Vorteil des Owners gegenüber einem GM oder DoA ist natürlich, dass dieser umsonst arbeitet, und das eigene Ego wird auch noch befriedigt.
Wer aber von seiner eigenen Visage im TV noch nicht genug hat, der kann sich auch noch anderweitig bedienen. Denn es gibt nun noch zusätzlich die Option, Celebrities (zu deutsch: Promis) zu engagieren. Bei der Auswahl der Celebs aus einer Datenbank sollte man vorsichtig sein, denn diese könnten schon für eine geringe Anzahl an Auftritten horrende Summen verlangen.
Der Wrestling-Freak sollte diese Gelder dann doch lieber in richtige Wrestler investieren, statt in A-, B- oder C-Promis.

Ohne jetzt einen wirklichen Übergang zu benutzen, gehe ich direkt zu einem weiteren Punkt über. Jeder Wrestling-Kenner wird sagen, dass ein gut gebookter Titelwechsel zu einer Wrestling-Show dazu gehört und für Wrestler bedeuten Titelgewinne natürlich einen Zuwachs an Prestige und Steigern des eigenen Marktwertes. Da allerdings ein wahrer Marktwert in LW nicht vorhanden ist bzw. nicht angezeigt wird, kann man diesen nur über die neue Titelhistory erahnen. Auf 2 Weisen kann man nun herausfinden, wer welchen Titel schon wie oft und wie lange hielt. Zum einen über den Titel-Screen, auf dem nun in einem großen Block unter dem aktuellen Champion die Vorreiter dessen Erfolges stehen. Sortiert nach Datum gewinnt man hier schnell einen Überblick über alle Titelregentschaften, und kann diese vielleicht in späteren Versionen dazu nutzen, um Vorteile in Verhandlungen zu bekommen. Spekulationen sind hier aber nicht das Thema, weshalb ich weiter gehe, zu Variante 2 der Titelhistory. Denn jeder einzelne, unter Vertrag stehenden Wrestler hat im Wrestler-Screen nun den Button „Titelhistory“. Dort kann man sich einen Wrestler direkt aussuchen, um dessen Erfolge zu betrachten.

Die letzte Neuerung ist die Aktivität der CPU-Ligen. Erstmals halten die CPU-Ligen, sofern nicht selbst geführt, eigenständig PPV’s ab und WWE und TNA setzen natürlich auch weiterhin auf ihre TV-Shows. Dies erschwert einer kleineren Liga natürlich den Aufstieg und auch den Kampf um die Top-Draws auf dem Free Agent Markt kann man von dort unten nur bestaunen. Es vergeht kaum eine Woche in der ein Top Draw, wie z.B. Steve Austin vertragslos ist. Hier möchte ich die Kritik schon etwas vorwegnehmen: Es mag vielleicht nicht real sein, dass ein Steve Austin regelmäßig antritt, aber hier hat der Spieler natürlich die Fäden in der Hand. Es gibt allerdings einen Trick für solche Fälle, wie Austin, The Rock oder auch ein Y2J. Die Kategorie Celebrities, in diese die Worker hineinpassen verhindert, dass „solche“ Worker wirklich regelmäßig in den Ring steigen.

Abschließend kann man sagen, dass LW sich von 1.4 zu 1.5 sehr weiter entwickelt hat und die neuen Features zeigen, wohin es mit LW in Zukunft noch hingehen wird. Die Wartezeit hat sich definitiv gelohnt und ich hoffe, dass sich die investierte Zeit für dieses Spiel gelohnt hat und man sich mit dieser Version in der Welt der Wrestling-Sims etablieren kann.

Credits: losi


Name: League Warz

Version: 1.0

Entwickler: Sanguis

System: PC

Erscheinungsdatum: 1. April 2006

Preis: Freeware


Am 1.April 2006 erschien die von vielen heiß erwartete Wrestlingsimulation „League Warz“. Im Vorfeld galt diese als starke Konkurrenz für den bisherigen Führer bei den nicht-kommerziellen Simulatoren, EWR. In diesem Test wird nun verglichen, ob das Spiel die Erwartungen erfüllen kann, was neu und alt ist und was noch verbesserungswürdig wäre. Getestet wurde die Version nach dem ersten Update.

Bei Start des Spieles und der Auswahl der eigenen Promotion fällt es direkt positiv auf, dass man sich im Gegensatz zu EWR nicht auf den nordamerikanischen Raum beschränkt, sondern auch japanische Ligen spielen kann. Nach der Qual der Wahl befindet man sich sofort im schön aufgeräumten Hauptmenü. Neben den üblichen Infos und dem integrierten E-Mail System enthält es eine schöne Auswahlleiste für die Untermenüs. Je nach Geschmack kann man den Skin der Menüs auswählen, jedoch gibt es bei einigen Skins das Problem, dass die graue Schrift nicht auf grauem gezeigt werden kann, zudem gibt es bei dem Skin „Corona“ generell einen Systemabsturz. Die Menüleiste enthält alle wichtigen Optionen, sorgt allerdings im ersten Moment für Verwirrung, da der Roster einer Liga nicht unter einem Punkt „Roster“, sondern unter dem Menüpunkt „Contracts“ zu finden ist. Was sofort auffällt ist, dass alle Fenster nun verschiebbar sind, was eingroßes Manko bei EWR war.

Kommen wir zunächst zur „Game World“. Unter diesem Punkt wird alles zusammengefasst, was nicht unmittelbar mit unserer Promotion, sondern mit der Welt um uns herum zu tun hat. Backstagekräfte, Wrestler und die Infos über andere Promotions sind hierzu finden. Jedoch funktioniert noch nicht die Suchfunktion bei den Angestellten und auch eine Liste mit Mindestanzahlen von Referees, Road Agents usw. fehlt komplett, wodurch es zum Rätsel wird, wie viele Leute ich einstelle. Bei den Wrestlern wirkt alles sehr sauber, wobei ich beim Punkt „Contracts“ auf diesen Punkt eingehen werde. Leider kann jede Liga jeden Wrestler verpflichten, während meines Testes mit einigen Ligen hat nie ein Star abgesagt. Zudem ist die Anzahl bei den freien Leuten sehr stark eingeschränkt und noch sehr niedrig, wird aber wohl bald aufgestockt. Negativ ist hier die Tatsache, dass Worker jeweils nur bei einer Liga auftreten dürfen und immer ein Festgehalt bekommen. Dies entspricht nicht der Realität, da besonders im Indy-Zirkus die Worker bei vielen Ligen auftreten und dort nach ihren Auftritten bezahlt werden. Generell sind die Optionen bei Vertragsverhandlungen sehr dünn, nur eine Einstellung bei Dauer und Gehalt ist möglich, zudem reagieren die Angesprochenen wie bei EWR ohne Bedenkzeit, was ebenfalls unrealistisch ist. Der Menüpunkt „Internet“ wurde eindeutig von EWR inspiriert, allerdings ist die Umsetzung schlecht und nur eine Seite zur Auswahl. Dort wird eine sehr sinnlose Aufzählung der beliebtesten und langweiligsten Worker in den Augen der Fans geboten sowie ein kurzes, meistens auf drei Zeilen beschränktes Feedback zum Produkt unserer Liga. Beides ist jedoch sehr unrealistisch, so war bei den kleineren Ligen meine Nr.1 bei den beliebtesten Workern auch die Nr.3 bei den langweiligsten. Und das alle „The Rock“ sehen wollen und dabei selbst in den Regional Ligen dies wollen, ist natürlich neben der Realität.

Der Punkt „Contracts“ enthält den Roster sowie die Liste unserer Angestellten. Der Roster wirkt sehr übersichtlich, wobei die Auflistung der einzelnen Werte der Worker leicht durcheinander ist und ich noch immer überlegen muss, wo was steht, da alles sehr eng beisammen steht. Leider trübt die fehlende Möglichkeit einer Gimmickauswahl sowie die Möglichkeit den Worker zu jeder Zeit ohne Grund turnen lassen können den Gesamteindruck. Auch zwei Rechtschreibfehler sind enthalten und schade (Gimmik statt Gimmick und Technic anstatt Technique). Das Balancing der Stats ist okay und die Aufteilung von Charisma und Mic Skills ist sinnvoll, da ein charismatischer Worker nicht unbedingt am Mikro gut ist. Die Overness ist jedoch noch unausgereift, so hat Chris Jericho eine Overness von 87, Gail Kim eine von 100 (!!!). Und das Chris Daniels nur 47 Over ist und Sabin 67 entspricht ja wohl kaum der Realität. Beim Staff sehe ich das gleiche wie in EWR, also nicht neues was auch nicht nötig ist.

Bei League Warz ist der Punkt „Promotion“ wohl der wichtigste, da hier auch das Booking stattfindet, worauf ich später eingehen. Die Punkte wie Tag Teams und Stables lasse ich außen vor. Sehr schön ist nun, dass ich wirklich eine Ring Crew zusammenstellen kann und ein Booking Team, der Realismusfaktor ist dadurch erhöht worden und auch eine Art Auto Booker Funktion durch das Bookingteram ist integriert worden. Neu ist auch die separate Vermarktung von Workern. Nach dem Erwerb des Copyrights kann man mehrere Sachen aus dem Bereich Merchandising für diesen Worker erstellen. Auch die Qualität der Produktion kann in mehreren Stufen eingestellt werden. Bei den Finanzen bekommt man eine schöne Grafik zu sehen, jedoch wäre eine detaillierte Aufstellung in Tabellenform als weitere Option schön.

Kommen wir nun zum Herzstück einer solchen Simulation: Dem Booking System. Vorweg: Es gibt kein so realistisches System in einem vergleichbaren Spiel, ich kann mehrere Arten von Shows booken, sogar Monate und Jahre im Voraus und jede Show kann separat beworben werden und die Qualität der Card bestimmt auch die Anzahl der Zuschauer, zudem kann ich eine Halle auswählen. Leider fehlen noch etliche Matcharten und Angles, was jedoch später mit Updates behoben werden sollte. Das Booking an sich ist unkompliziert und macht auch viel Spaß. Unglücklicherweise ist es unnötig kompliziert und noch immer ist es für mich kompliziert, eine Show stattfinden zu lassen, da es entweder zu einer Fehlermeldung kommt oder sonst irgendetwas falsch eingestellt wurde. Auch das notwendige Booking jeder einzelnen Show ist nervend, eine Option, bei der man die Shows als eine Tour booken kann wie bei 5th Generation Wrestling Simulator, wäre einfacher gewesen.

Generell fehlt dem Spiel eine Möglichkeit Fehden zu erstellen, dadurch bringt das Booking recht wenig und nimmt dem Spiel viel Spannung. Auch die Einsteigerfreundlichkeit leidet stark unter dem komplizierten Booking und dem Fehlen einer Art „helfenden Hand“, wie es Sophie in EWR tut. Positiv ist das als pdf-Datei mitgelieferte Handbuch, dass sehr schön aussieht und sich genau am Menübaum entlang hangelt und einen einfacheren Einstieg garantiert.

Fazit: Gutes Spiel? Ja!, mögliche EWR Konkurrenz? Ja!, EWR Killer? Nein! Das Spiel hat viel Potential, leidet jedoch noch unter kleinen Kinderkrankheiten und einigen Rechtschreibfehlern, so auch im E-Mail System (z.B. Gread anstatt great) und einem unnötig kompliziertem Bookingsystem. Auch die bisher mangelnden Auswahlmöglichkeiten beim Booking sowie zu wenig Wrestlerauswahl und Staff trüben den Eindruck. Sollten diese Mankos behoben sein, könnte es das beste auf dem Markt existierende Spiel dieses Gernes werden.

Credits: Angel


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